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Bei allen Pressefragen zur LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland wenden Sie sich bitte an: presse (ät) lcoy.de oder +49 15678 353285

Ansprechpartner:
Wolfa Fries
Rosina Kaltenhauser
Kilian Osberghaus

Pressemappe

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Pressebilder

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Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle Pressemitteilung der LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland.

Was ist eine LCOY? 

Local Conferences of Youth – kurz LCOYs – sind Jugendkonferenzen, die als Veranstaltungen von YOUNGO, der offiziellen Jugendvertretung bei den Verhandlungen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, kurz UNFCCC) anerkannt sind.

Eine LCOY ist die nationale Version der globalen Conference of Youth), die seit dem Jahr 2005 jährlich unmittelbar vor der UNFCCC Conference of the Parties (COP), der jährlichen UN-Klimakonferenz, stattfindet.

Ziele von LCOYs

Als unabhängige Veranstaltungen, die von jungen Menschen für junge Menschen organisiert werden, dienen die LCOYs dem Jugend Empowerment bezüglich Klimaschutz, -politik und -gerechtigkeit. Ziel ist, bei einer möglichst heterogenen Gruppe von Menschen, Bewusstsein für die Klimakrise mit ihren vielen Aspekten zu schaffen und zu helfen, Prozesse internationaler Klimapolitik zu verstehen.

Durch ein großes Angebot für Vernetzung mit bereits aktiven Teilnehmenden und verschiedenen Organisationen, Unternehmen und Parteien, sollen junge Menschen motiviert werden, sich zukünftig für das Klima zu engagieren. Bereits Aktive sollen durch Austausch miteinander in ihrer Arbeit bereichert und bestärkt werden. Zudem sollen junge Menschen, ob aktiv oder noch nicht, ihre Positionen und Meinungen Akteuren aus Politik und Wirtschaft mitteilen können und auch eine Möglichkeit bekommen, deren Positionen und Handlungen zu verstehen.

Die LCOYs leisten grundsätzlich Bildungsarbeit  und ermöglichen jungen Menschen in einen interaktiven Austausch zu treten wodurch eine weitreichende  Vernetzungsplattform aufgebaut wird. Durch einen Output an die globale Conference of Youth (COY), die jährlich vor den COPs stattfindet, soll die Möglichkeit für eine Beteiligung an internationaler Klimapolitik geschaffen werden. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Jugend-NGOs aus aller Welt werden auf der COY zusammengeführt. Dort werden Strategien entwickelt, wie sich Jugendvertreter auf der anschließenden UN-Klimakonferenz Gehör verschaffen können.

LCOY Deutschland

Seit 2019 gibt es auch eine LCOY in Deutschland. Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass jedes Mitglied der Weltgemeinschaft zu einer nachhaltigen und global gerechten Zukunft unseres Planeten beitragen kann. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird 2020 eine Online-LCOY stattfinden. 2021 möchten wir wieder zum gewohnten Format zurückkehren und eine LCOY mit 700 Teilnehmenden organisieren, die voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni stattfinden wird. Und auch 2022 und 2023 wird es eine LCOY in Deutschland geben!

Wer steht hinter der LCOY Deutschland? 

Das Organisationsteam ist ein Zusammenschluss junger Menschen aus Deutschland und ganz Europa, die zwischen sechzehn und dreißig Jahre alt sind. Einige von uns waren letztes Jahr als Teilnehmende oder Mitorganisator*innen auf der Konferenz. 

Als rechtlicher Träger fungiert die BUNDjugend  (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. , die schon die Trägerschaft der COY13 in Bonn und der LCOY Deutschland 2019 in Heidelberg übernahm.

Warum halten wir es für notwendig, eine LCOY zu veranstalten?

Die Klimakrise rückt nicht näher – sie ist längst da. Trotzdem scheint es vielen so, dass kaum etwas passiert, um ein weiteres Fortschreiten des globalen Temperaturanstieges zu verhindern. Bleibt es bei den bisherigen Bemühungen, steigt die durchschnittliche Temperatur auf der Erde gegenüber dem vorindustriellen Niveau um 2,3 – 4,1 °C (Climate Action Tracker, Jan. 2020). Selbst wenn alle Selbstverpflichtungen zur Emissionsreduktion aus den internationalen Klimaverhandlungsprozessen eingehalten werden, ist die Welt derzeit weit davon entfernt, die in Paris beschlossene Beschränkung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°, wenn möglich 1,5° Celsius, zu erreichen. Einen ersten Eindruck über die gravierenden Unterschiede in den Auswirkungen des Klimawandels, selbst in der Spanne zwischen 1,5 °C und 2 °C, hat der 2018 veröffentlichte Sonderbericht des IPCC zu 1.5 °C globaler Erwärmung eindrucksvoll gezeigt. Die 2019 erschienenen Sonderberichte zu Auswirkungen des Klimawandels auf das Land sowie zu Ozeanen und Kryosphäre unterstreichen die dramatischen Folgen, die eine Erhöhung auch nur auf eine 2 °C höhere Durchschnittstemperatur hätten. Dennoch reichen die von der EU und vielen anderen Staaten präsentierten Emissionsreduktionsziele (NDCs) nicht aus, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Deutschland fällt es auch mit verabschiedetem Klimaschutzgesetz schwer, selbst diesen unzureichenden Zielen gerecht zu werden.

Was sind die Ziele der LCOY Deutschland? 

  1. Vernetzung mit anderen Aktiven der Klimabewegung ermöglichen: Wir möchten einen Rahmen schaffen, um Ideen und Sichtweisen auszutauschen und über die Konferenzen hinaus dauerhaften Kontakt zwischen verschiedenen Klimaakteur*innen herzustellen. Ferner möchten wir noch nicht Engagierten einen einfachen und unkomplizierten Einstieg ermöglichen. Deswegen wollen wir als LCOY Deutschland als Austausch- und Vernetzungsplattform dienen.
  2. Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bieten: Unter normalen Umständen ist dieser mit einer großen Hemmschwelle verbunden, deshalb möchten wir direkten Meinungsaustausch in Austausch- & Diskussionsrunden anbieten. Nach und neben dem Abbau von gegenseitigen Vorurteilen können so sachlich fundierte Diskussionen stattfinden. Es gilt, gegenseitige Skepsis zu verhindern und alle Akteure davon zu überzeugen, dass engagierter Klimaschutz für alle Menschen wichtig ist.
  3. Wissen vermitteln & Handlungsmöglichkeiten aufzeigen: Fundiertes Wissen ist die Grundlage, um  die enorme Dringlichkeit der Klimakrise zu verstehen. Damit  jede*r selbst aktiv werden kann, möchten wir deshalb für eigenes, klimaschädliches Verhalten sensibilisieren und alle befähigen sich stärker in die klimapolitische Debatte einzubringen.

Wer sind die Teilnehmenden?

Unsere Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, Schulklassen können geschlossen in Begleitung einer Lehrkraft bereits ab 14 Jahren teilnehmen. Thematisches Vorwissen ist nicht erforderlich, denn es wird unterschiedlichstes Programm geben, welches sich an Menschen mit verschiedenem Wissensstand richten.

Programmbeiträge 

Für das Programm werden Beitragende aus ganz Deutschland eingeladen, um ihre Ideen, wie sich die globalen und lokalen Herausforderungen rund um den Klimawandel angehen lassen, zu teilen. Die angebotenen Programmbeiträge reichen von grundlegendem Wissen über die Klimaproblematik, Workshops zu Folgen des Klimawandels im Bezug auf Flucht und Vertreibung bis hin zu Planspielen, bei denen der Ablauf von Prozessen der Vereinten Nationen nachempfunden werden kann.

Gäste

Wir werden eine große Zahl an Gästen zur LCOY einladen, die als Programmbeitragende, Podiumsgäste oder Diskussionspartner*innen aktiv oder passiv als Zuhörer*innen teilnehmen. Dafür werden wir versuchen gewählte Mandatsträger*innen aus der Politik sowie aus Kommunen, Ländern und Bund, als auch Minister*innen und hohe Ministerialbeamte, gewinnen. Auch sollen Gäste aus der Wirtschaft und Vertreter*innen der organisierten Zivilgesellschaft (u. A. NGOs und Gewerkschaften) eingeladen werden. Des Weiteren ist geplant,  Gäste wie Betroffene des Klimawandels und Politiker*innen aus dem Ausland einzuladen. Für den „Markt der Möglichkeiten”, auf welchem Teilnehmende verschiedene Organisationen der Klimabewegung kennenlernen, wollen wir Aktive aus Vereinen, Bündnissen oder grünen Start-Ups einladen.

Rahmenprogramm 

Abseits der organisierten Workshops und von Themen geleiteten Diskussionen wird auch der Raum für lockeren Austausch und soziales Miteinander nicht zu kurz kommen. Dafür wird es ein Rahmenprogramm geben, das den Teilnehmenden die Möglichkeit gibt, zu Ruhe zu kommen und sich kreativ auszudrücken. Hier finden ergänzende Tätigkeiten wie z. B. Basteln, Malen, Brainstorming-Ecken, Spielrunden etc. ihren Platz, die das Gesamterlebnis der LCOY abzurunden und einen nachhaltigen Zusammenhalt unter den Teilnehmenden schaffen.

Daneben wird es ein von uns organisiertes Abendprogramm geben, mit beispielsweise einer Leseecke, Jam-Sessions, Do-it-yourself-Workshops, Kleidertauschbörsen, Karaoke, Werwolf, Pub-Quiz und Tanzkursen.

Aktionstage

Nach den Konferenzen, sind jeweils mit etwas zeitlichem Abstand, Aktionstage mit dem Titel „Klima geht lokal” geplant. Diese sollen aus über ganz Deutschland verteilten Veranstaltungen bestehen, auf denen Teilnehmende der LCOY als Klimabotschafter*innen eigene Ideen verwirklichen und auch die Ergebnisse und Eindrücke unserer LCOY(s) präsentieren können. Es besteht die Möglichkeit, Ausschnitte aus unserem Video-Output zu zeigen und auch eigene Programmbeitragende einzuladen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Veranstaltungen sollen dabei grundsätzlich von den Teilnehmenden der LCOY selbst organisiert werden, wir als Organisationsteam unterstützen dabei die Teilnehmenden und veranstalten auch einen/mehrere Aktionstage selbst.

Local Conferences of Youth – kurz LCOYs – sind Jugendkonferenzen, die als Veranstaltungen von YOUNGO, der offiziellen Jugendvertretung bei den Verhandlungen der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate Change, kurz UNFCCC) anerkannt sind.

Eine LCOY ist die nationale Version der globalen Conference of Youth), die seit dem Jahr 2005 jährlich unmittelbar vor der UNFCCC Conference of the Parties (COP), der jährlichen UN-Klimakonferenz, stattfindet.

Als unabhängige Veranstaltungen, die von jungen Menschen für junge Menschen organisiert werden, dienen die LCOYs dem Jugend Empowerment bezüglich Klimaschutz, -politik und -gerechtigkeit. Ziel ist, bei einer möglichst heterogenen Gruppe von Menschen, Bewusstsein für die Klimakrise mit ihren vielen Aspekten zu schaffen und zu helfen, Prozesse internationaler Klimapolitik zu verstehen.

Durch ein großes Angebot für Vernetzung mit bereits aktiven Teilnehmenden und verschiedenen Organisationen, Unternehmen und Parteien, sollen junge Menschen motiviert werden, sich zukünftig für das Klima zu engagieren. Bereits Aktive sollen durch Austausch miteinander in ihrer Arbeit bereichert und bestärkt werden. Zudem sollen junge Menschen, ob aktiv oder noch nicht, ihre Positionen und Meinungen Akteuren aus Politik und Wirtschaft mitteilen können und auch eine Möglichkeit bekommen, deren Positionen und Handlungen zu verstehen.

Die LCOYs leisten grundsätzlich Bildungsarbeit  und ermöglichen jungen Menschen in einen interaktiven Austausch zu treten wodurch eine weitreichende  Vernetzungsplattform aufgebaut wird. Durch einen Output an die globale Conference of Youth (COY), die jährlich vor den COPs stattfindet, soll die Möglichkeit für eine Beteiligung an internationaler Klimapolitik geschaffen werden. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Jugend-NGOs aus aller Welt werden auf der COY zusammengeführt. Dort werden Strategien entwickelt, wie sich Jugendvertreter auf der anschließenden UN-Klimakonferenz Gehör verschaffen können.

Seit 2019 gibt es auch eine LCOY in Deutschland. Wir wollen ein Zeichen dafür setzen, dass jedes Mitglied der Weltgemeinschaft zu einer nachhaltigen und global gerechten Zukunft unseres Planeten beitragen kann. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird 2020 eine Online-LCOY stattfinden. 2021 möchten wir wieder zum gewohnten Format zurückkehren und eine LCOY mit 700 Teilnehmenden organisieren, die voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni stattfinden wird. Und auch 2022 und 2023 wird es eine LCOY in Deutschland geben!

Das Organisationsteam ist ein Zusammenschluss junger Menschen aus Deutschland und ganz Europa, die zwischen sechzehn und dreißig Jahre alt sind. Einige von uns waren letztes Jahr als Teilnehmende oder Mitorganisator*innen auf der Konferenz. 

Als rechtlicher Träger fungiert die BUNDjugend  (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. , die schon die Trägerschaft der COY13 in Bonn und der LCOY Deutschland 2019 in Heidelberg übernahm.

Die Klimakrise rückt nicht näher – sie ist längst da. Trotzdem scheint es vielen so, dass kaum etwas passiert, um ein weiteres Fortschreiten des globalen Temperaturanstieges zu verhindern. Bleibt es bei den bisherigen Bemühungen, steigt die durchschnittliche Temperatur auf der Erde gegenüber dem vorindustriellen Niveau um 2,3 – 4,1 °C (Climate Action Tracker, Jan. 2020). Selbst wenn alle Selbstverpflichtungen zur Emissionsreduktion aus den internationalen Klimaverhandlungsprozessen eingehalten werden, ist die Welt derzeit weit davon entfernt, die in Paris beschlossene Beschränkung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°, wenn möglich 1,5° Celsius, zu erreichen. Einen ersten Eindruck über die gravierenden Unterschiede in den Auswirkungen des Klimawandels, selbst in der Spanne zwischen 1,5 °C und 2 °C, hat der 2018 veröffentlichte Sonderbericht des IPCC zu 1.5 °C globaler Erwärmung eindrucksvoll gezeigt. Die 2019 erschienenen Sonderberichte zu Auswirkungen des Klimawandels auf das Land sowie zu Ozeanen und Kryosphäre unterstreichen die dramatischen Folgen, die eine Erhöhung auch nur auf eine 2 °C höhere Durchschnittstemperatur hätten. Dennoch reichen die von der EU und vielen anderen Staaten präsentierten Emissionsreduktionsziele (NDCs) nicht aus, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Deutschland fällt es auch mit verabschiedetem Klimaschutzgesetz schwer, selbst diesen unzureichenden Zielen gerecht zu werden.

  1. Vernetzung mit anderen Aktiven der Klimabewegung ermöglichen: Wir möchten einen Rahmen schaffen, um Ideen und Sichtweisen auszutauschen und über die Konferenzen hinaus dauerhaften Kontakt zwischen verschiedenen Klimaakteur*innen herzustellen. Ferner möchten wir noch nicht Engagierten einen einfachen und unkomplizierten Einstieg ermöglichen. Deswegen wollen wir als LCOY Deutschland als Austausch- und Vernetzungsplattform dienen.
  2. Austausch mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bieten: Unter normalen Umständen ist dieser mit einer großen Hemmschwelle verbunden, deshalb möchten wir direkten Meinungsaustausch in Austausch- & Diskussionsrunden anbieten. Nach und neben dem Abbau von gegenseitigen Vorurteilen können so sachlich fundierte Diskussionen stattfinden. Es gilt, gegenseitige Skepsis zu verhindern und alle Akteure davon zu überzeugen, dass engagierter Klimaschutz für alle Menschen wichtig ist.
  3. Wissen vermitteln & Handlungsmöglichkeiten aufzeigen: Fundiertes Wissen ist die Grundlage, um  die enorme Dringlichkeit der Klimakrise zu verstehen. Damit  jede*r selbst aktiv werden kann, möchten wir deshalb für eigenes, klimaschädliches Verhalten sensibilisieren und alle befähigen sich stärker in die klimapolitische Debatte einzubringen.

Unsere Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, Schulklassen können geschlossen in Begleitung einer Lehrkraft bereits ab 14 Jahren teilnehmen. Thematisches Vorwissen ist nicht erforderlich, denn es wird unterschiedlichstes Programm geben, welches sich an Menschen mit verschiedenem Wissensstand richten.

Für das Programm werden Beitragende aus ganz Deutschland eingeladen, um ihre Ideen, wie sich die globalen und lokalen Herausforderungen rund um den Klimawandel angehen lassen, zu teilen. Die angebotenen Programmbeiträge reichen von grundlegendem Wissen über die Klimaproblematik, Workshops zu Folgen des Klimawandels im Bezug auf Flucht und Vertreibung bis hin zu Planspielen, bei denen der Ablauf von Prozessen der Vereinten Nationen nachempfunden werden kann.

Wir werden eine große Zahl an Gästen zur LCOY einladen, die als Programmbeitragende, Podiumsgäste oder Diskussionspartner*innen aktiv oder passiv als Zuhörer*innen teilnehmen. Dafür werden wir versuchen gewählte Mandatsträger*innen aus der Politik sowie aus Kommunen, Ländern und Bund, als auch Minister*innen und hohe Ministerialbeamte, gewinnen. Auch sollen Gäste aus der Wirtschaft und Vertreter*innen der organisierten Zivilgesellschaft (u. A. NGOs und Gewerkschaften) eingeladen werden. Des Weiteren ist geplant,  Gäste wie Betroffene des Klimawandels und Politiker*innen aus dem Ausland einzuladen. Für den „Markt der Möglichkeiten”, auf welchem Teilnehmende verschiedene Organisationen der Klimabewegung kennenlernen, wollen wir Aktive aus Vereinen, Bündnissen oder grünen Start-Ups einladen.

Abseits der organisierten Workshops und von Themen geleiteten Diskussionen wird auch der Raum für lockeren Austausch und soziales Miteinander nicht zu kurz kommen. Dafür wird es ein Rahmenprogramm geben, das den Teilnehmenden die Möglichkeit gibt, zu Ruhe zu kommen und sich kreativ auszudrücken. Hier finden ergänzende Tätigkeiten wie z. B. Basteln, Malen, Brainstorming-Ecken, Spielrunden etc. ihren Platz, die das Gesamterlebnis der LCOY abzurunden und einen nachhaltigen Zusammenhalt unter den Teilnehmenden schaffen.

Daneben wird es ein von uns organisiertes Abendprogramm geben, mit beispielsweise einer Leseecke, Jam-Sessions, Do-it-yourself-Workshops, Kleidertauschbörsen, Karaoke, Werwolf, Pub-Quiz und Tanzkursen.

Nach den Konferenzen, sind jeweils mit etwas zeitlichem Abstand, Aktionstage mit dem Titel „Klima geht lokal” geplant. Diese sollen aus über ganz Deutschland verteilten Veranstaltungen bestehen, auf denen Teilnehmende der LCOY als Klimabotschafter*innen eigene Ideen verwirklichen und auch die Ergebnisse und Eindrücke unserer LCOY(s) präsentieren können. Es besteht die Möglichkeit, Ausschnitte aus unserem Video-Output zu zeigen und auch eigene Programmbeitragende einzuladen – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Veranstaltungen sollen dabei grundsätzlich von den Teilnehmenden der LCOY selbst organisiert werden, wir als Organisationsteam unterstützen dabei die Teilnehmenden und veranstalten auch einen/mehrere Aktionstage selbst.

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LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland startet in Heidelberg

(Heidelberg, 05.10.2019) In Heidelberg kommen vom 4. bis 6. Oktober über 400 Teilnehmende zusammen, um gemeinsam Lösungsstrategien zu diskutieren und mehr zum Thema Klimaschutz zu lernen. Bereits am Freitag begann die Konferenz mit einer gelungenen Einführungsveranstaltung und den ersten Programmbeiträgen.

Erst vor wenigen Wochen tagte die UN auf dem Klimagipfel in New York. Dieses Wochenende kommen über 400 junge Menschen zusammen, um die jungen Stimmen zu sammeln und über die Conference of Youth (COY) an die UN weiterzugeben. Die LCOY – Junge Klimakonferenz ist der lokale Ableger der Conference of Youth. Diese findet seit 2005 unmittelbar vor den UN-Klimaverhandlungen statt. 

Die Local Conference of Youth ist die erste Junge Klimakonferenz in Deutschland. Von 4. bis 6.10 tauschen sich dafür in Heidelberg junge Menschen über die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus. Die Konferenz findet in den Gebäuden der Internationalen Gesamtschule Heidelberg statt.

Über 100 Programmbeitragende befassen sich in 169 Programmbeiträgen mit den Themen Umwelt, Politik und Klima. Dafür reicht das Angebot von Workshops über Diskussionsrunden zu Planspielen. Im Open Space oder der Kreativen Dokumentation können sich die Teilnehmenden auch gestalterisch und individuell mit Klimaschutz auseinandersetzen. Gemeinsam malen sie ihre Zukunftsvisionen oder diskutieren in Workshops wie „Wem gehört das Wasser? Diskussionsrunde über Besitzrechte und Verteilung von Wasser“ oder “Autofreies Deutschland - Vision oder Utopie?”.

Bereits am Freitag startete die Konferenz mit einer Einführungsveranstaltung, bei der unter anderem die UN-Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung Felix Kaminski und Rebecca Freitag sprachen. Die beiden haben auch die Schirmherrschaft für die LCOY übernommen.

“Wir sind viele, jung und voller Tatendrang. Außerdem haben wir Visionen und dabei bietet die LCOY Umsetzungsmöglichkeiten hier in Heidelberg”, so Rebecca Freitag.

Ebenfalls gesprochen haben Matthias Kutsch für die Stadt Heidelberg, die BUNDjugend, welche die rechtliche Trägerschaft der Konferenz inne hat, sowie die Schulleitung und Schüler*innenvertretung der IGH. Auch Poetry Slammerin Patricia von der Jugendinitiative für Nachhaltige Entwicklung Baden-Württemberg und ein musikalischer Beitrag auf altem Plastikmüll des “Recycling-Orchesters” boten ein Highlight der Eröffnung.

Das ganze Wochenende sind auch weitere prominente Gäste anwesend. So wird am Samstagabend die Staatssekretärin MdL Friedlinde Gurr-Hirsch des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gemeinsam mit weiteren geladenen Gästen über die “Ernährung der Zukunft” diskutieren. Die Podiumsdiskussion bildet einen weiteren Höhepunkt der Konferenz - gemeinsam mit der Möglichkeit, mit Politiker*innen zu diskutieren. Unter anderem MdL Elke Zimmer (Baden-Württemberg), MEP Michael Bloss und MdB Lothar Binding tauschen sich in diesen mit Teilnehmenden der LCOY aus.

Das komplette Programm der LCOY ist unter www.lcoy.de/programm.html veröffentlicht.

“Ich freue mich auf die nächsten drei Tage hier in Heidelberg. Gerade in der Klimabewegung ist Vernetzung und gemeinsames Lernen sehr wichtig. Deswegen freue ich mich auf die spannenden Vorträge auf der LCOY. Auch die Möglichkeit mit Politiker*innen ins Gespräch zu kommen, würde ich gerne nutzen.”, sagte Sascha Diekmann, 23 Jahre alt, zu seinen ersten Eindrücken der Konferenz.

Am Sonntag geht die LCOY mit einer Abschlussveranstaltung zu Ende, bei der auch die Ergebnisse des Wochenendes vorgestellt werden. Teilnehmende präsentieren dafür die Konferenzergebnisse aus den Programmbeiträgen und Diskussionsrunden. Erwartet werden unter anderem Frau Schwarzelühr-Sutter, eine Staatssekretärin des Bundesumweltministeriums und Herr Andre Baumann, ein Staatssekretär aus dem Umweltministerium Baden-Württemberg, die gemeinsam mit den UN Jugenddelegierten im Rahmen des Programms der Abschlussveranstaltung über Beteiligung der jungen Generation diskutieren. 

Die Konferenz in Heidelberg endet am Sonntag, die LCOY veranstaltet jedoch einen bundesweiten Aktionstag am 12. Oktober. Eine Woche nach der Konferenz werden die Ergebnisse an zahlreichen Orten in Deutschland präsentiert und zum individuellen Handeln motiviert. Außerdem feiert der für die LCOY produzierte Film “Jede*r macht den Unterschied” Premiere. Weitere Informationen sind unter www.lcoy.de/aktionstag zu finden.

Hier gibt es die Pressemitteilung als PDF.

Wir bringen die Stimmen der Jugend zur UN-Klimakonferenz

(Heidelberg, 23.9.2019) In Heidelberg kommen vom 4. bis 6. Oktober ca. 400 Teilnehmende zusammen, um gemeinsam über Lösungsstrategien für mehr Klimaschutz zu lernen und diskutieren. Die lokale Junge Klimakonferenz soll die Stimmen der Jugend aus Deutschland zu den Klimaverhandlungender UN in Chile herantragen.

Zur Zeit gibt es kein Thema, das die junge Generation so sehr bewegt wie der Klimawandel. Für eine Zukunft auf einem lebenswerten Planeten ist es notwendig, sich über mögliche Lösungsstrategien auszutauschen und zu handeln.

Auf der Local Conference of Youth (LCOY) – Junge Klimakonferenz Deutschland, einer dreitägigen Konferenz rund um Klimawandel und Nachhaltigkeit, ist genau dieser Austausch möglich. Rund 400 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland kommen vom 4. – 6. Oktober in der Internationalen Gesamtschule Heidelberg zusammen. Die LCOY – Junge Klimakonferenz ist der lokale Ableger der Conference of Youth (COY).

COYs finden seit 2005 unmittelbar vor den UN-Klimaverhandlungen statt. Als unabhängige Veranstaltungen, die von jungen Menschen für junge Menschen organisiert werden, dienen sie dem Jugendempowerment bezüglich Klimaschutz, -politik und -gerechtigkeit. Ziel der Local COYs ist ebenso Weiterbildung, Vernetzung, der Austausch zwischen bereits Aktiven und Neueinsteiger*innen sowie Vorbereitungen auf die anstehenden UN Klimakonferenzen.

Unter der Schirmherrschaft von Rebecca Freitag und Felix Kaminski, den UN-Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung, freut sich die LCOY Deutschland zahlreiche Gäste aus Politik und Wissenschaft begrüßen zu dürfen. Unter anderem werden an der Abschlussveranstaltung am 06.10. Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin des Bundesumweltministerium, und Andre Baumann, Staatssekretär des Umweltministeriums Baden-Württemberg, teilnehmen. Auf der Podiumsdiskussion zum Thema “Ernährung der Zukunft” am Samstag werden u. a. Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, und Dr. Karl von Koerber, Dozent der TU München für Ernährungsökologie und Welternährung, diskutieren (genauere Infos hier).

Die Podiumsdiskussion ist einer der etwa 80 Programmpunkte, welche die LCOY Deutschland ihren Teilnehmenden bietet. Zusätzlich werden diese durch ein vielfältiges Abendprogramm und einen „Open Space“ Bereich ergänzt.

Zu den Programmpunkten zählen Seminare und Workshops wie „Industrial Transformation 2050“ und eine Simulation internationaler Klimaverhandlungen ebenso wie Vorträge “Grundlagenwissen und Argumentationshilfen gegen Klimawandelskepsis” oder “Alles Abfall? Möglichkeiten und Grenzen beim Recycling von Haushaltsabfällen”.

Zusätzlich wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, ihre Meinungen und Forderungen in einem Face-To-Face Meeting mit Politiker*innen, unter anderem MdL Elke Zimmer (Baden-Württemberg), MEP Michael Bloss und MdB Lothar Binding, zu diskutieren. Daneben wird in Diskussionsrunden nach den Programmblöcken der Input diskutiert und gemeinsame Ergebnisse erarbeitet. Das komplette Programm der LCOY ist hier veröffentlicht.

„Es ist wichtig, dass wir uns als die junge Generation über den Klimawandel und seine Folgen informieren. Es ist unsere Zukunft, und wir können dazu beitragen, dass diese Zukunft nicht zerstört wird. Auf der LCOY wollen wir deswegen gemeinsam lernen, uns vernetzen und gegenseitig zum Handeln ermutigen und bestärken.“

Kilian Osberghaus (Mitorganisator der LCOY Deutschland)

Im Anschluss an die Konferenz gibt die LCOY Deutschland ihre Ergebnisse an die COY15 in Chile weiter, die wie in jedem Jahr am Wochenende vor der UN-Klimakonferenz (COP) stattfindet. Weitere Infos zur LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland auf: www.lcoy.de.

Hier gibt es die Pressemitteilung als PDF.

Klima geht lokal! Bundesweiter Aktionstag der LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland am 12.10.2019

(Berlin, 23. Sep. 2019) Am 12.10. ruft die LCOY Deutschland zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Eine Woche nach der Konferenz wird so an vielen Orten in ganz Deutschland von den Ergebnissen der Klimakonferenz berichtet.

Es ist das Thema, das junge Menschen weltweit beschäftigt: Die Klimakrise. Das Engagement wird immer größer und die junge Generation war noch nie so motiviert, sich aktiv einzusetzen. Ein Einstiegspunkt ist die Local Conference of Youth (LCOY) Germany – Junge Klimakonferenz Deutschland, bei der sich über 400 Jugendliche zusammenfinden, um gemeinsam über den Klimawandel zu lernen, sich zu vernetzen und Lösungen zu diskutieren. Die Konferenz ist der lokale Ableger der Conference of Youth (COY), die jährlich vor den UN-Klimakonferenzen stattfindet. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Pressemitteilung zur LCOY verwiesen, die untenstehend auf dieser Seite einsehbar ist.

Eine Woche nach der LCOY werden nun die Ergebnisse der Konferenz deutschlandweit bei lokalen ?Veranstaltungen präsentiert: Unter dem Motto: “Klima geht Lokal!” sind die Teilnehmenden aufgerufen, am Aktionstag teilzunehmen und eine eigene Veranstaltung auszurichten. Dabei spielen Größe, Zielgruppe oder Ort der Veranstaltung nur eine untergeordnete Rolle.

“Bei Klima geht lokal! sollen auch Menschen, die nicht auf der Konferenz waren, die Möglichkeit bekommen, etwas über die Konferenz und ihre Ergebnisse zu erfahren. Dafür sind alle Konferenzteilnehmenden aufgerufen, ihren eigenen Aktionstag auszurichten. Sei es nun im Vereinsheim, in Kooperation mit Umweltgruppen oder auch einfach nur für Freunde oder die Großeltern.”

Mette-Luise Springer, 17, eine der Koordinatorinnen des Aktionstag.

Interessierte können sich schon jetzt mit einer Veranstaltung anmelden. Auf einer interaktiven Deutschlandkarte sind die verschiedenen Orte online unter www.lcoy.de/aktionstag-veranstaltungen einsehbar.

Auch auf der LCOY gibt es noch die Möglichkeit, sich zu entscheiden, einen Aktionstag anzubieten. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen zum Beispiel bereits Aktionstage in Wangen, Köln und Darmstadt fest. Die Ausrichtenden in Wangen verbinden dabei ihren Aktionstag mit einer Baumpflanzaktion.

“Wir erachten es als wichtig, so viele Studierende wie möglich über die Ergebnisse der LCOY zu unterrichten und so den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung zu verhelfen.”

Saskia Münster, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für US-amerikanisches Recht, die am Environmental Law Center der Universität in Köln einen Aktionstag ausrichtet.

Das Team der LCOY stellt für die Veranstaltungen der Ausrichtenden unter anderem Infomaterialien und eine Präsentation, in die die Konferenzergebnisse eingearbeitet sind, zur Verfügung. Diese bietet einen groben Rahmen, den die Veranstalter*innen mit ihren eigenen Berichten und Erfahrungen füllen können. Zusätzlich feiert am 12.10. auch die Dokumentation über Engagement und Aktivismus für das Klima Premiere. Der Film wurde unter Regie des Filmemachers Markus Hiller aus dem Organisationsteam der LCOY gedreht und produziert. Er porträtiert verschiedene Engagierte und Aktivist*innen, die davon berichten, wie sie zu ihrem Engagement gekommen sind und was sie anderen empfehlen, die sich auch engagieren wollen. Der Film soll den Grundgedanken des Aktionstages unterstützen: Empowerment! Protagonist*innen sind unter anderem die UN-Jugenddelegierten Rebecca Freitag und Felix Kaminski, der Youtuber Alex alias GutmenschAlex, Clara von Glasow und Lukas Kiefer von der Klimadelegation Deutschland e. V. und der Initiative Sail to the COP sowie der FridaysForFuture Aktivist Benedikt Neukirchen.

Auch das LCOY-Organisationsteam beteiligt sich mit einer Veranstaltung an der deutschlandweiten Aktion. Dieser findet in Berlin im Union Kino in Friedrichshagen ab 16 Uhr (Einlass und Empfang ab 15 Uhr) statt. Mitglieder des LCOY-Organisationsteams werden von der Konferenz berichten und Ergebnisse und Eindrücke der Konferenz präsentieren. Zu diesem Aktionstag sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Auch Pressevertreter*innen sind willkommen.

Hier gibt es die Pressemitteilung als PDF.

Die LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland

(Heidelberg, 18. Aug 2019) In Heidelberg kommen vom 4. bis 6. Oktober ca. 500 Teilnehmende für mehr Klimaschutz zusammen, um gemeinsam über Lösungsstrategien zu diskutieren. Die lokale Junge Klimakonferenz soll die Stimmen der Jugend aus Deutschland zum Klimagipfel der UN in Chile herantragen.

Zur Zeit gibt es kein Thema, das die junge Generation so sehr bewegt wie der Klimawandel. Für eine Zukunft auf einem lebenswerten Planeten ist es notwendig, sich über mögliche Lösungsstrategien auszutauschen und zu handeln.

Auf der Local Conference of Youth (LCOY) Deutschland, einer dreitägigen Konferenz rund um Klima-wandel und Nachhaltigkeit, ist genau dieser Austausch möglich. Rund 500 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland kommen vom 4. – 6. Oktober in der Internationalen Gesamtschule Heidelberg zusammen. Die LCOY – Junge Klimakonferenz ist der lokale Ableger der Conference of Youth. Diese finden seit 2005 unmittelbar vor den UN-Klimaverhandlungen statt. Als unabhängige Veranstaltungen, die von jungen Menschen für junge Menschen organisiert werden, dienen sie dem Jugendempowerment bezüglich Klimaschutz, -politik und -gerechtigkeit.

Ziel der LCOYs ist ebenso Weiterbildung, Vernetzung, der Austausch zwischen bereits Aktiven und Neueinsteiger*innen, sowie Vorbereitungen auf die anstehenden UN Klimakonferenzen.

Organisiert wird die Konferenz von einem ehrenamtlichen Team junger Menschen aus ganz Deutschland. Der Träger der Veranstaltung ist die BUNDjugend, gefördert wird sie vom Umweltministerium Baden-Württemberg und von Brot für die Welt.

Für das Programm sind Beitragende aus ganz Deutschland eingeladen, um ihre Ideen, wie sich die globalen und lokalen Herausforderungen rund um den Klimawandel angehen lassen, zu teilen. Die angebotenen Programmbeiträge decken reichen von grundlegendem Wissen über die Klimaproblematik, Workshops zu Folgen des Klimawandels im Bezug auf Flucht und Vertreibung bis hin zu Planspielen, bei denen der Ablauf von Prozessen der Vereinten Nationen nachempfunden werden kann.

“Um effektiv die Klimakrise zu bewältigen, müssen wir reden, uns gemeinsam vernetzen und vor allem Handeln. Unsere Generation wird mit den Folgen des Klimawandels leben und deswegen ist es wichtig, unsere Stimme auch auf internationaler Ebene zu hören.”

Hannah-Sofie Springer (Mitorganisatorin der LCOY Deutschland)

Im Anschluss an die Konferenz gibt die LCOY Deutschland ihre Ergebnisse an die COY15 in Chile weiter, die wie in jedem Jahr an dem Wochenende vor der UN-Klimakonferenz (COP) stattfindet. Weitere Infos zur LCOY – Junge Klimakonferenz Deutschland auf: www.lcoy.de

Hier gibt es die Pressemitteilung als PDF.