Open Space / Kreatives

Schülerinnen und Schüler der Internationalen Gesamtschule Heidelberg haben die Teilnehmenden über das Schulgelände geführt und alle relevanten Orte gezeigt. So brauchte keine/r Angst zu haben, die richtigen Räume nicht zu finden.

Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten sich Initiativen, Organisationen, Unternehmen und Projekte vor, die ein möglicher Einstiegspunkt für Engagement der Teilnehmenden sein könnten, darunter die BUNDjugend, die Klimadelegation, die Jugendinitiative für nachhaltige Entwicklung (JIN), die Naturjugend (NAJU) und Plant for the Planet.

Kurze Spiele, die von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen- und bereitgestellt wurden, haben den Teilnehmenden bestimmte Aspekte des Klimawandels und damit in Zusammenhang stehender Themen veranschaulicht. Sie haben Gespräche angestoßen, für die im Anschluss Zeit war.

In unseren Diskussionsrunden hatten Teilnehmende die Möglichkeit, den Input, den sie im Verlauf der Konferenz zu bestimmten Themen bekommen haben, im Gespräch mit anderen Teilnehmenden zu verarbeiten, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und über sie auch die Inhalte nicht besuchter Workshops zu erfahren. Expert*innen aus dem Team und den Beitragenden haben die Diskussionen angeleitet. Am Ende wurden Thesen, Positionen oder Forderungen erarbeitet, die allen anderen Teilnehmenden, die nicht an der Diskussion teilgenommen haben, über ein Online-Tool zur Abstimmung gestellt wurden. Positionen, die wegen ihrer großen Zustimmung besonders repräsentativ zu sein scheinen, werden in der Dokumentation abgedruckt und an die Global Conference of Youth weitergegeben.

  • Möglichkeiten und Grenzen der internationalen Klimapolitik: Was sollte internationale Klimapolitik leisten? Was kann sie leisten? Warum geht es so langsam voran?
  • Wirtschafts- und Gesellschaftsordnungen: Sind globalisierter Kapitalismus und Klimaschutz zu vereinen? Ist eine Freie Marktwirtschaft die Lösung der Klimakrise oder eher staatliche Reglementierung? Wie muss eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung aussehen, die Klimaschutz und individuelle Sicherheit und Freiheit gleichermaßen gewährleistet?
  • Bewusstsein: Wie können wir Menschen in unserer Umgebung von der Dringlichkeit der Klimakrise überzeugen? 
  • Mobilität der Zukunft: Wie soll sie aussehen und wie soll sie herbeigeführt werden? Wie schaffen wir es Menschen zu überzeugen nicht mehr zu fliegen / ihr Auto stehen zu lassen?  
  • Energie der Zukunft: Wie soll die Energieversorgung künftig gesichert werden und wie kann das erreicht werden? 
  • Zukunft der Klimabewegung: Wird sie Erfolg haben? Was braucht sie, um präsent und stark zu sein?
  • Menschenrechte: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Menschenrechten und dem Klimawandel? Wie gewichtet ihr diese beiden Thematiken, wenn die Umsetzung der Menschenrechte in einem Widerspruch mit der Bekämpfung des Klimawandels stehen? Inwiefern können beide Probleme zugleich bekämpft werden? Wie können besonders vulnerable Gruppen (Frauen, Indigene, LGBTQ, …) geschützt werden? 
  • Globale Gerechtigkeit: Soll es die Möglichkeit auf “Klimaasyl” geben? Soll der globale Norden Reparationen zahlen? Wie kann Handel fair gestaltet werden? 
  • Konsum und Verantwortung: Wie weit reicht unsere Verantwortung? Ab wo seht ihr die Politik in der Pflicht? Wie viel Einfluss hat unser Verhalten und ist das überhaupt wichtig? Wie können wir klimafreundlich leben? Sind Ausgleichszahlungen (z.B. Atmosfair) moralisch?
  • Aktivismus: Wann wird Aktivismus notwendig? Wie beurteilt ihr zivilen Ungehorsam? Inwiefern kann Aktivismus nützen, inwiefern schaden (Stichwort Spaltung der Gesellschaft)?
  • Ernährung: Welche Rolle spielt unsere Ernährung? Wie kann man die Ernährung weltweit sichern und gleichzeitig den Klimawandel bekämpfen? Wie spielen Themen wie globale Gerechtigkeit in dieses Thema rein?

Am Samstag nach der Konferenz findet der deutschlandweite Aktionstag statt. Teilnehmende der Konferenz können die Initiative ergreifen und eine Aktion in ihrer Stadt auf die Beine stellen, bei der sie die Ergebnisse der LCOY präsentieren und von ihren Erfahrungen berichten. Außerdem wird der LCOY-Film gezeigt. Das Material, wie eine Präsentation, Plakate und Flyer, wird von unserem Team gestellt. Wie genau das aussehen wird, habt ihr auf dem Infostand erfahren.

Einige Schüler*innen der Internationalen Gesamtschule Heidelberg haben im letzten Schuljahr zum Thema Nachhaltige Sanitärsysteme geforscht. Ihre Ergebnisse wurden in dieser Ausstellung präsentiert.

In der Woche vor der Konferenz fanden in der Internationalen Gesamtschule Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit statt. Die Ergebnisse wurden in dieser Ausstellung präsentiert.

Hier konnten sich Teilnehmende verewigen und zur Dokumentation der Konferenz beitragen. So konnten sie zum Beispiel ihre Gedanken, Wünsche, Ängste und Hoffnungen äußern, ein eigenes Wahlprogramm mit Wahlplakaten gestalten und über ihre Erfahrungen auf der Konferenz erzählen. Die Teilnehmenden konnten in Form von Zettelwänden, Karten und Sprachnachrichten kreativ werden.

In einem stillen Raum hatten Teilnehmende Ruhe und Muße, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen. Die Ergebnisse können – sofern in englischer Sprache – bei dem Wettbewerb zu non fictional-writing über Klimawandel des Young Writers Award eingereicht werden.

Hier fanden Teilnehmende Material, um kreativ zu werden und z. B. Plakate für die nächste Demo basteln.

Abendprogramm

Wir organisierten einen Basar für gebrauchte, aber schöne Klamotten. Dort konnten Teilnehmende ihre Klamotten abgeben oder sich andere nehmen. So haben ungeliebte Kleidungsstücke, die selten getragen wurden, eine*n neue*n Besitzer*in gefunden.

Wir organisierten einen Basar für gebrauchte Bücher. Dort konnten Teilnehmende Bücher abgeben oder sich Bücher mitnehmen. Denn Bücher sind da, um gelesen zu werden, nicht um im Schrank herumzustehen.

Wer nach dem langen Tag etwas frische Luft brauchte und seine/ ihre Beine bewegen mochte, konnte sich dem Spaziergang anschließen.

Bewährte Eisbrecher haben es den Teilnehmenden erleichtert, ins Gespräch zu kommen.

Wir haben PowerPoints vorbereitet, zu denen Teilnehmende spontan einen Vortrag halten konnten. Je weniger Wissen sie von dem Thema hatten, desto witziger war der Vortrag!

Hier fand die Fortsetzung des Bastelraums im Open Space statt. Wer tagsüber keine Muße dazu hatte, kann abends kreativ werden und z.B. Plakate für die nächste Demo basteln.

Für Fans von Gesellschaftsspielen haben wir einige Klassiker zur Verfügung gestellt. Gerne konnten auch Teilnehmende ihre Lieblingsspiele mitbringen.

Wir haben Material gestellt, damit Teilnehmende ausprobieren können, was sie einfach und mit wenig Industrie, Chemie und CO2-Aufwand herstellen können z.B. Shampoos, Waschmittel, Tee, …

Musikbegeisterte konnten Gleichgesinnte finden und ein Programm auf die Bühne stellen. E-Gitarre, E-Bass, Drumset, Klavier und Mikrofon wurden gestellt. Teilnehmende konnten auch noch andere Instrumente mitbringen.

Wir und die Schulbibliothek der Internationalen Gesamtschule haben einige Bücher bereitgestellt. Teilnehmende konnten hier in einem ruhigen Bereich Bücher zu interessanten Themen rund um die Klimakrise lesen.

In Teams konntet ihr euer Wissen rund um LCOYs, Klimawandel und Klimapolitik testen. Zum Wissenszuwachs kam ein erheblicher Spaßfaktor dazu.

Wer nach dem langen Tag ins Schwitzen kommen wollte und Spaß am Tanzen hat, konnte hier leicht anwendbare Schritte lernen. Swing kommt aus den 40ern, sieht bei jedem gut aus und macht extrem viel Spaß!